Nachbarschaftstreffen in Bierenbach 11.08.2018

Am vergangenen Samstag, den 11.08.2018 hat die Gemeinschaftsinitiative in Haus Bierenbach die Nachbarn

und Freunde zu einem Kaffeetrinken mit Informationsrunde ins Haus Bierenbach eingeladen.

Über 60 interessierte Nachbarn, darunter auch die Bierenbachtaler Jugendfeuerwehr und

Bürgermeister Hilko Redenius, versammelten sich im improvisierten Dorfcafe um bei Kaffee

und selbstgebackenen Kuchen die Neuen im Dorf kennenzulernen und Informationen

auszutauschen. 

Oberberg aktuell berichtet über das Treffen: http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=77&tx_ttnews%5Btt_news%5D=203467&cHash=0e5ccf0db4 

 

KOMMENTAR ZUM ARTIKEL "HAUS BIERENBACH GEMEINSCHAFT STELLT SICH VOR– NEUE SCHULE UNERWÜNSCHT" VOM 30.05.2018 IN DER OBERBERGISCHEN VOLKSZEITUNG:

 

Im Artikel " Haus Bierenbach Gemeinschaft stellt sich vor – Neue
Schule unerwünscht", schreibt der Autor: "Wer am Ende aber ins
Grundbuch eingetragen werde, sei noch offen,[...] In Frage käme eben
die Genossenschaft, aber auch eine Trägerstiftung. `Beide sind noch
nicht gegründet.´“ Das ist teilweise falsch: Die Genossenschaft ist derzeit noch in
Gründung. Die grund-stiftung besteht allerdings seit 10 Jahren und hat
bereits zwei ähnliche Gemeinschaften mitgegründet.
Weiter heißt es:  "Für Befremden unter den Politikern und den zahlreichen Zuhörern auf den Gästeplätzen sorgte dann die Ankündigung von David Ries, dass die Kinder der Gemeinschaft
(zurzeit 15) weder die öffentlichen Kindergärten, noch die Schulen in
Nümbrecht besuchen werden, da die Eltern die Erziehung im Regelbetrieb
strikt ablehnten." Dies habe ich anders gesagt und möchte es richtigstellen: Wir lehnen
Kindergärten nicht ab - wir freuen uns Kindergärten benutzen zu können
und unsere Kinder besuchen Regelkindergärten. Mein Kind ist im
Kindergarten in Garderoth angemeldet.
Von Seiten eines CDU-Vertreters wurde ich gefragt, ob wir unsere
Kinder in die Regelschule schicken möchten. Darauf antwortete ich,
dass ich die Familien, die sich dem Projekt angeschlossen haben, nicht
so einschätze. Ich möchte hier gerne ergänzend darauf eingehen:
Selbstverständlich entscheiden alle Eltern bei uns individuell was für
ihre Kinder die beste Lernbegleitung sein kann. Es gibt in unserer
Initiative keine wie auch immer gearteten Vorgaben, wie z.B. 'keine
Regelschule'. Gleichzeitig sind viele Eltern in unserer Initiative auch damit
beschäftigt, wie Kinder gut ihre Lernfreude behalten und ihre
Autonomie entwickeln können . Im Regelschulsystem sehen das immer mehr
Eltern gefährdet, auch in unserer Initiative. Viele Kritikpunkte am
Regelschulsystem sind bekannt und werden in allen Medien diskutiert.
(Leistungsdruck z.B. durch Notensystem, dass Stress erzeugen kann und die Freude am Lernen
nehmen kann). Das ist keine Kritik an all den Menschen, die in und rund
um Regelschulen täglich ihr Bestes geben. Viele Lehrer teilen diese
Kritik heute selbst. Die Gesellschaft wandelt sich diesbezüglich bereits und
die Schulen auch. So gibt es z.B. auch in Nümbrecht die Freie Schule
Berkenroth, die für einige Eltern unserer Initiative eine Wahl sein
wird.
Was ich auch in Namen unserer Initiative ganz sicher sagen kann ist,
dass wir uns in das Dorf und in die Region integrieren wollen und
werden. Was mir durch verschiedene Gespräche und auch Ihren Zeitungsartikel
klar wurde, ist dass einige Oberberger berechtigterweise sehr kritisch prüfen, wer
sich da bei ihnen ansiedeln möchte, dass aber auch schon einige
Missverständnisse und Vorurteile im Umlauf sind, die sich im direkten
Kontakt und offen angesprochen am besten aus dem Weg räumen lassen.
Daher möchte ich alle Menschen, gerade auch die, die uns kritisch
hinterfragen möchten, einladen, zu zukünftigen Infotreffen zu kommen
oder uns einfach direkt anzusprechen... Wir werden unsere Informationstage rechtzeitig auf unserer Homepage ankündigen. (www.gemeinschaft-haus-bierenbach.de).

 

Der Artikel ist über diesen Link online auf der Homepage von rundschau-online.de abrufbar.